Unterwegs auf der Engstligenalp: Zu jeder Jahreszeit ein Paradies

Die Engstligenalp ist ein Ort, der unglaublich viel zu bieten hat. Auf rund 2’000 Metern Höhe, oberhalb von Adelboden gelegen, bildet sie die grösste Hochebene der Schweiz. Während andere Orte im Berner Oberland oft stark frequentiert sind, erlebt man hier oben, je nach Jahreszeit, eine ganz eigene, faszinierende Mischung aus alpiner Weite, wundervollen Panoramen auf Adelboden und einem faszinierenden Wasserfall etc. Im Sommer, wie im Winter, sind wir hier sehr gern Gast.

Um zu wissen, worauf es ankommt, haben wir uns direkt mit dem Team der Engstligenalp ausgetauscht und die wichtigsten Infos für deinen Besuch gesammelt.

Stressfreie Anreise und die Seilbahn

Die Anreise zur Engstligenalp ist unkompliziert. Wer mit dem ÖV anreist, fährt über Frutigen nach Adelboden zur Talstation der Engstligenalp. Wie uns das Team an der Kasse bestätigt hat, fahren Hunde in der Luftseilbahn gratis mit.

Obwohl die Hochebene sehr weitläufig ist, lohnt es sich gerade an Wochenenden oder in der Hochsaison, eher früh am Morgen zu starten, um die Fahrt in den grossen Kabinen entspannt anzugehen. Auch im Winterbetrieb werden die Gondeln sehr voll.

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Die Seilbahn fährt nur 7 Minuten auf die Hochebene

Sommer auf der Engstligenalp: Weite, Wasserfälle und Weidevieh

Im Sommer verwandelt sich die Hochebene in ein weitläufiges Wanderparadies. Wenn du den Weg Richtung des imposanten Engstligenfalls einschlägst, wirst du nicht enttäuscht werden. Der Wasserfall ist wirklich atemberaubend.

  • WICHTIG BEI KUHHERDEN: Wenn die Alpschaft mit ihrem Vieh auf der Alp ist, gilt laut den Bergbahnen eine strikte Leinenpflicht. Die Kühe sind Hunde zwar gewohnt und laufen auf der Engstligenalp frei herum, aber da es immer wieder Situationen geben kann, die unvorhersehbar sind, meiden wir diese Hauptsaison-Monate mit unseren Hunden meistens bewusst, um völlig entspannt zu sein. Wenn du zum Wasserfall willst, führt dich der Weg einmal durch eine freilaufende Kuhherde.
  • Infrastruktur & Ausrüstung: Oben findest du zwei Robidog-Eimer für die Entsorgung. Da das Team bestätigt hat, dass es unterwegs keine speziellen Trinkwasserstellen gibt, solltest du immer ausreichend Wasser für deinen Hund dabeihaben. Im Sommer gibt es aber einen Bach, den wir immer zum Abkühlen und Trinken nutzen.
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Der Sommer auf der Engstligenalp
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Winterzauber: Mit Schneeschuhen über die Hochebene

Im Winter zeigt sich die Engstligenalp von einer magischen, verschneiten Seite. Wir sind hier unheimlich gerne mit Schneeschuhen und Hunden unterwegs, weil die Weite der Hochebene in der kalten Jahreszeit schlicht unbeschreiblich ist. Wie uns vom Team versichert wurde, sind im Winter immer etliche Hunde auf der Alp unterwegs, dank der enormen Weite verläuft sich das aber sehr gut und die Regeln bleiben im Grunde dieselben wie im Sommer.

  • Hundefreundliche Gastronomie: Die Restaurants vor Ort sind durchgehend äusserst hundefreundlich. Ein echtes Highlight im Winter ist das berühmte Iglu-Restaurant, in das du deinen Hund problemlos mitnehmen darfst. Auf Anfrage bekommst du sogar spezielle Unterlagen, damit es dein Vierbeiner auf dem Eis und Schnee gemütlich hat.
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Der Winter auf der Engstligenalp: Atemberaubend

Frühlingserwachen und Herbst: Die ruhigen Übergangszeiten

Im direkten Austausch mit den Bergbahnen haben wir auch erfahren, wie sich die Randzeiten gestalten:

  • Frühling: Wenn der Schnee langsam schmilzt, bleibt die Seilbahn für die jährlichen Revisionsarbeiten jeweils vom 3. Mai bis zum 12. Juni komplett geschlossen.
  • Herbst: Die Bergbahnen haben uns mitgeteilt, dass sie neuerdings im Herbst das erste Mal mit eingeschränktem Betrieb (meist mittwochs bis sonntags) offen haben. In dieser «Zwischen-Saison» gibt es noch einmal extra Ruhe auf der Hochebene.
Der Frühling auf der Hochebene, Blick auf Adelboden
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Der Herbst auf der Hochebene

Rücksicht auf die Natur und Flora

Ob im Sommer oder Winter: Auf der Engstligenalp wächst eine wunderschöne, typische Schweizer Flora. Uns liegt sehr am Herzen, dass dieser wunderbare Ort geschützt bleibt. Achte deshalb bitte darauf, stets auf den markierten Wegen zu bleiben, keine Abfälle zu hinterlassen und die empfindliche alpine Pflanzenwelt zu respektieren. Das versteht sich aber sicher von selbst.

Einen ganz bestimmten «besten Platz» konnte uns übrigens auch das Team der Engstligenalp nicht nennen und das aus gutem Grund: Die Alp hat einfach überall ihre schöne Seite. Findet also euren eigenen Lieblings-Spot. Es muss nicht zwingend der Wassserfall sein, alle Routen auf der Hochebene sind wirklich super machbar und wunderschön.

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Sonnenuntergang im Winter

Fazit

Die Engstligenalp ist für uns zu Recht ein absoluter Sehnsuchtsort im Berner Oberland. Egal, ob du im tiefen Winter mit Schneeschuhen über das weisse Hochplateau stampfst oder im Herbst die Ruhe geniesst: Die Kombination aus kostenloser Seilbahnfahrt für Hunde, der gigantischen Weite und der herzlichen Gastfreundschaft (inklusive Hund im Iglu!), verdient schon wirklich euren Besuch. Es lohnt sich.

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Unter dem Birg im Winter
Unter dem Birg im Herbst

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